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Alles zum Thema Mountainbike


Gebrauchte MTB günstig kaufen – von Hardtail MTB bis Fully MTB

Generell sind Mountainbikes die wohl beliebtesten Fahrräder für Groß und Klein. Dank dem steifen Rahmen, der eingebauten Federung und einer Kettenschaltung mit vielen Gängen, bist du für jedes Gelände und die Straße bestens ausgestattet. Aufgrund der Ausstattung und Beliebtheit ist der Kauf eines neuen Mountainbikes meist sehr kostspielig. Eine gute Alternative ist also der Kauf eines gebrauchten Mountainbike. Unsere Mechaniker bereiten die Räder penibel und liebevoll für dich auf und fürs gute Gefühl bekommst du 12 Monate Händlergewährleistung für dein gebrauchtes Mountainbike.


Was ist ein Mountainbike?

Ähnlich wie Rennräder sind Mountainbikes eher als Sportgerät ausgelegt, Sie sind darum auch standardmäßig nicht StVO gerecht ausgestattet. Breite reifen, starke Federung und ein cooler Look, zeichnen diesen Radtyp aus. Du genießt beinahe unbegrenzte Möglichkeiten und fühlst dich in jedem Gelände zuhause. Aufgrund der breiten Bereifung hast du auch auf losem Untergrund genug Grip, um gut voranzukommen.


Vorteile

  • für jedes Gelände gewappnet
  • gute Traktion dank breiter Bereifung
  • angenehmes Fahrgefühl
  • Dämpfung von Schlägen und Stößen dank Federung
  • cooler Look


Welche Arten von Mountainbikes gibt es denn eigentlich?

Generell wird zwischen Hardtail MTB und Fully MTB unterschieden, es gibt allerdings auch noch Fatbikes und Dirtbikes.

Das Hardtail verfügt über eine gefederte Gabel, einem steifen Rahmen und Kettenschaltung.

Das Fully erkennt man ganz klar an dem vorn und hinten verbauten Federelementen, die Gabel ist gefedert und das Heck gedämpft.

Fatbikes zeichnen sich durch Ihre breite Bereifung aus, mit diesen Reifen bezwingst du jeden Untergrund.

Dirtbikes sind weniger zur Fortbewegung, sondern eher als Sportgerät zu betrachten. Das Bike ist perfekt für Skateparks und Dirtjumps, es hat nur einen Gang.


Hardtail MTB oder Fully MTB?

Welches Bike passt am besten zu dir? Hardtail oder doch ein Fully? Das Einsatzgebiete sollte als erstes geklärt werden, denn Hardtails und Fullys bieten dir je nach Gelände verschiedene Vor-und Nachteile. Hierbei geht es nicht darum was besser oder schlechter ist, sondern darauf, was dir am meisten Spaß macht.

Hardtail MTBs sind die Ursprüngliche Variante der Geländemonster. Hier ist die Federung auf die Gabel beschränkt, der Rest des Mountainbikes ist eher steif für optimale Kontrolle. Der Federweg beträgt ca. 100mm – 120mm. Die Anschaffung gestaltet sich aufgrund der schlichteren Ausstattung deutlich günstiger als bei Fullys. Auch in Sachen Wartung und Pflege ist das Hardtail sehr umgänglich. Das Gewicht ist geringer als bei Fullys, mit einem Hardtail bist du für leichtes bis mittelschweres Gelände gerüstet.

Fully MTBs sind zusätzlich zur Federgabel auch in der Mitte des Rahmens gedämpft. Der Dämpfer verringert Schläge und Stöße auf dem Hinterrad und schont somit den Rücken. Der Dämpfer bedeutet zwar mehr Gewicht, bietet dir dafür aber deutlich mehr Komfort und Sicherheit bei der Bergabfahrt. Mit einem Fully kannst du sämtliche Untergründe befahren, es übertrifft das Hardtail in der Traktion, bietet dafür aber weniger Wendigkeit und Agilität.


Welche Laufradgröße sollte ich wählen?

Während der letzten Jahre haben sich 29 Zoll Laufräder gegen 27,5 Zoll und vor allem gegen 26 Zoll Laufräder durchgesetzt. 27,5 Zoll Laufräder sind agiler als die 29 Zoll variante und darum je nach Fahrertyp eventuell die bessere Wahl. Die Laufradgröße 26 Zoll wird seit einigen Jahren, vor allem im hochwertigen Bereich, nicht mehr verbaut. Durch die größeren Reifen profitierst du von viel mehr Traktion, Laufruhe und besserem Rollverhalten.


Federweg

Der Federweg ist je nach MTB-Typ sehr unterschiedlich. Hier eine grobe Einteilung der verschiedenen Typen:

  • 100 mm für leichte Touren (meist beim Hardtail zu finden)
  • 120 bis 140 mm für mittelschweres Gelände und Tagestouren (meist bei Fullys zu finden)
  • 150 bis 180 mm für schweres Gelände und Ausflüge ins Gebirge (Eher bei Endurobikes zu finden)
  • 180 bis 240 mm für angelegte Strecken (eher bei Downhillbikes zu finden)


Geometrie

Die Geometrie eines Mountainbikes richtet sich nach zwei Komponenten. Es wird zwischen Hardtail MTB und Fully MTB und zwischen Frauen und Herren Geometrien unterschieden. Wobei der zweite Punkt im MTB-Bereich immer weniger relevant wird.

Widmen wir uns dem ersten Punkt, merken wir schnell, dass sich weitere Unterkategorien ergeben. Wir unterscheiden Mountainbikes anhand der Federung:

Fully MTB(kurz für Full-Suspension Bike) sind vollgefederte Mountainbikes, welche mit einer Federgabel und einem Dämpfer am Hinterbau ausgestattet sind.

Hardtail MTB haben „nur“ eine Federgabel, sind dafür aber deutlich leichter als die vollgefederten Kollegen.

Fullys werden eher im schweren Gelände gefahren. Hardtails hingegen überzeugen durch höhere Steifigkeit und agiles Handling in leichtem Gelände. Weitere Unterkategorien unterteilen diese beiden Mountainbiketypen dann in Racebike, Enduros, Downhill, Marathon, CrossCounty, Freeride und Allmountainbikes. Diese Unterkategorien sind speziell für den jeweiligen Einsatz konzipiert und bieten dir mehr Features als ein Standard Hardtail MTB.

Die „Damenversion“ ist meist etwas kompakter gehalten. Auch der Lenker ist meist etwas schmaler als bei der Herrenversion, da dieser sich dem Schulterbereich besser anpasst. Die Farbpalette ist meist femininer gestaltet, dies ist allerdings kein „Muss“. Damenversionen gibt es bereits heute schon nicht mehr bei allen Herstellern da die meisten Räder mittlerweile ohnehin etwas kompakter und agiler gebaut werden.


Bremsen

Aufgrund der hohen Belastung werden heutzutage ausschließlich Scheibenbremsen (oder auch Disc Brake genannt) verbaut, diese sind zuverlässig und die Bremskraft dabei präzise und leicht dosierbar.


Schaltung

Bei Mountainbikes werden drei verschiedene Schaltungen verbaut:

  • ein Kettenblatt bietet bis zu 12 Gänge und ist die einfachste aller Schaltungen
  • zwei Kettenblätter bieten mindestens 20 Gänge und somit auch für steilere Etappen den richtigen gang
  • drei Kettenblätter bieten bis zu 30 Gänge, mit denen du für jede Situation gewappnet bist

Zusammenfassend kann man sagen, je mehr Kettenblätter desto mehr Gänge und Schaltaufwand aber auch mehr Gewicht. Die Variante der Zweifach Schaltung ist am beliebtesten, da geringes Gewicht mit großer Bandbreite von Gängen vereint wird.


Gewicht

Das Gewicht hängt natürlich von der Ausstattung sowie dem Rahmenmaterial ab. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Hardtails und Fullys, da hierbei natürlich verschiedene Komponenten in die Rechnung spielen. Hardtails liegen meist zwischen 12-13 Kilogramm, Fullys mit ähnlicher Ausstattung zwischen 15-16 Kilogramm.

Greift man etwas tiefer in den Geldbeutel, kann man durchaus auch Hardtails unter 11 Kilogramm und Fullys unter 14 Kilogramm finden.


Was darf ein gebrauchts Mountainbike kosten?

Der Pries richtet sich nach der Ausstattung deines Mountainbikes. Einsteiger Modelle bekommst du schon für ca. 650€ - 800€. Die Mittelklasse bewegt sich bei ca. 1300€ - 2100€. Ab 2500€ kommt man im Premiumsegment an, dem Preis ist hier nach oben keine Grenze gesetzt da gerade hochwertige Ausstattung oder besonderen Lackierungen den Preis in die Höhe treiben.