Alles zum MTB Hardtail:


Welche Arten gibt es denn?

Down-Country Bikes sind wohl die gängigste Version der MTB Hardtails. Mit meist 100mm Federweg und einem leichten Alurahmen genießt du Geschwindigkeit und Fahrspaß, ohne am Berg viel Kraft einzubüßen.

Cross-Country oder auch Marathonbike genannt sind auf lange Strecken und Rennen ausgelegt. Ein sparsamer Federweg von 100 mm bis 120 mm bietet Komfort und schont die Gelenke bei längeren Touren. Bei diesen Bikes liegt der Fokus auf der Antriebseffizienz und geringen Antriebseinflüsse beim Treten bergauf.

Trailbikes haben einen etwas größeren Federweg als Marathonräder (etwa 120mm bis 130mm). Die Bikes eignen sich hervorragend für Trails aber auch Downhill und Uphill Fahrten sind kein Problem.

Federgabel

Die gefederte Frontgabel hat meist einen Federweg von 100mm wodurch du auf Waldwegen und im Unwegsamen Gelände problemlos unterwegs bist. Je nach Intensität solltest du auch die Gabel wählen. Als Einsteiger oder Alltagsfahrer brauchst du keine teure Federgabel. Bist du eher für sportlich und anspruchsvoll unterwegs, solltest du über eine hochwertige Gabel von Fox, Rock Shox oder Manitou nachdenken.

Welche Laufradgröße sollte ich wählen?

MTB Hardtails sind in der Regel mit 29 Zoll Laufrädern ausgestattet. Die großen Laufräder vermitteln ein angenehmes Rollverhalten und dass auch wenn du über Stock und Stein fährst. Je kleiner die Laufräder, desto agiler bist du unterwegs. 27,5 Zoll Laufräder haben 26 Zoll Laufräder mittlerweile fast vollständig abgelöst, die Laufräder vereinen die Agilität eines 26 Zoll Reifens mit der Laufruhe und Tourentauglichkeit der 29 Zoll Reifen.

Rahmenmaterial

Früher wurden Fahrräder ausschließlich mit einem Stahlrahmen gebaut. Aufgrund der Entwicklung und des enormen Gewichtunterschieds, bieten die Hersteller fast nur noch Alu- oder Carbonrahmen an. Alteingeschworene Fahrer setzten nach wie vor auf Stahlrahmen, um die maximale Steifigkeit und Robustheit des Rahmens auszureizen. Titan wird auch für den Rahmenbau verwendet, allerdings findet man diese Rahmen eher im High-End-Bereich.

Alu oder Carbonrahmen?

 Je nach Einsatzbereich sollte das Rahmenmaterial gewählt werden. Aluminium hat Stahl im Rahmenbau weitgehend ersetzt. Alu ist zwar nicht so steif und widerstandsfähig wie Stahl, ist dafĂĽr aber gĂĽnstiger und leichter herzustellen. Die meisten Alurahmen bestehen aus einer Legierung aus Magnesium und Zink bzw. Silizium in Verbindung mit Aluminium. Vor allem fĂĽr Einsteiger eignet sich ein Alurahmen ausgezeichnet. Der Rahmen ist gĂĽnstiger als ein Carbonrahmen und bei einem möglichen Sturz bricht er Rahmen nicht sofort. Bei einem Sturz mit einem Alurahmen können Dellen entstehen, diese wirken sich aber im Gegensatz zum sehr schnell brachenden Carbonrahmen nicht zwangsläufig auf die Stabilität des Bikes aus. Aufgrund des geringen Gewichts, hoher Steifigkeit und Stabilität werden immer mehr Carbonrahmen auch im MTB Bereich eingesetzt. Der einzige Nachteil daran ist die Haltbarkeit, nach einem Sturz können winzige Faserrisse entstehen, welche mit dem bloĂźen Auge nicht sichtbar sind das Bike aber sehr instabil machen.