Alles was du zu E-Singlespeedbikes wissen musst:


Aufbau und Zubehör

Die wohl reinste Form von Fahrrädern ist das Singlespeed, es verzichtet auf sämtliche Komponenten, welche nicht unbedingt nötig sind. Das cleane Design ist absolut unkompliziert und wartungsarm. Der Vorteil der unterstützen Version des Singlespeed Bikes ist, dass du auch am Berg keine Probleme hast. Hier würde bei herkömmlichen Rädern die Schaltung ins Spiel kommen, beim E-Singlespeed erledigt der Motor die Arbeit für dich. Um den Wartungsaufwand und die Langlebigkeit noch weiter zu optimieren, bietet sich ein Gates Riemenantrieb hervorragend für die Bikes an. Sollte dein gewünschtes Rad eine Kette haben, ist das nicht weniger qualitativ, sondern nur mit mehr Wartungsaufwand verbunden. In den meisten Fällen bauen Singlespeed Bikes auf den Diamantrahmen auf, es gibt aber auch seltene Ausreißer. Den Rahmen selbst gibt es in drei Varianten, Carbon, Stahl oder Alurahmen. Welches Material dein neues Rad haben soll, hängt von den Einsatzgebieten ab. Die Bereifung ist bei E-Singlespeed Bikes meist schmal zwischen 23mm und 28mm mit wenig Profil gewählt

Anschaffung und was du beachten solltest

Aufgrund der schlichten Ausstattung sind die Bikes ohne Motor bereits ab 400€ zu bekommen. Je nach Geometrie, Farbe und sonstiger Ausstattung variiert der Preis. Bei einem E-Singlespeed Bike muss man etwas mehr Geld in die Hand nehmen, hat dafür aber die Vorteile der elektronischen Unterstützung. Die unterstützen E-Modelle liegen meist bei ca. 1000- 2000€. Achte beim Kauf auf die Lenkerform oder passe diese im Nachhinein deinen Bedürfnissen an, E-Singlespeed Bikes gibt es in verschiedensten Ausführungen. Sofern du zum Beispiel eher aus der Rennradrichtung kommst, ist ein Dropbar Lenker und ein Carbonrahmen zu empfehlen.
Achte auf verschiedene Rahmenmaterialien und ihre Eigenschaften, bevor du dein Rad kaufst. Hier findest du eine kleine Ăśbersicht der Eigenschaften:

Stahlrahmen sind die schwersten, aber dafür auch robustesten und langlebigsten Rahmen der drei genannten Arten. Die Steifigkeit des gesamten Bikes ist allerdings sehr hoch, somit werden Stöße und Bodenwellen fast komplett ungedämpft auf den Fahrer übertragen.

Alurahmen sind etwas leichter als Stahlrahmen aber schwerer als Carbonrahmen. Sie sind recht robust und federn kleine Stöße und dellen besser als der Stahlrahmen.

Carbonrahmen sind die leichtesten aber dafür aber sehr anfällig gegen Beschädigungen. Die Rahmen sind nicht besonders steif und bieten dir damit auch bei kleinen Bodenwellen oder Stößen ein gutes Fahrgefühl.